Die Untere Neustadt vor etwa 100 Jahren

Seit längerem gibt es im Verein, Anlieger Untere Neustadt e.V. die Idee, die Kühe, die Jahrhunderte das Bild der Stadt, und insbesondere der Neustadt wirtschaftlich geprägt haben, darzustellen. Der Viehauftrieb zum weit über die Grenzen Husums bekannten Viehmarkt am nördlichen Ende unserer Neustadt gelegen, hat eine lange Tradition - Geschichte und Geschichten. Bis heute ist die Neustadt das Nadelöhr nach Norden.

Ziemlich genau vor 20 Jahren wurde der untere Teil der Neustadt aus diesem Verkehrskonzept ausgegliedert und zur Fußgängerzone umgewidmet. Dieser Geburtstag war für uns ein willkommener Anlass, mit unserer Idee, Kühe für die Neustadt und die Stadt, an die Öffentlichkeit zu treten.
Damit soll an diesen wichtigen Aspekt der Stadtgeschichte erinnert und auch zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen werden. Manchmal brauchen Ideen, insbesondere die guten, Zeit und noch mehr Geld.
Letzteres ist auf einem guten Weg und der Plan, Kühe, Plastiken aus Corten-Stahl, im Bereich der Neustadt aufzustellen, könnte bald „Geschichte“ werden. Seien Sie bei uns, wenn wir mit einem Straßenfest diesen Geburtstag  feiern, und bleiben Sie bei uns, damit in nicht zu ferner Zukunft die Kühe die Neustadt und das Stadtbild bevölkern. Den Lateinischen Satz: „Pecunia non olet“ haben wir leicht abgewandelt und sagen: „ Geld schadet nicht“.

Auch Geschichte und Geschichten sind willkommen, damit wir sie hier den Einheimischen und Zugereisten näher bringen können. Natürlich wollen wir damit auch für unsere immer schöner werdende Straße werben und der Zuspruch gibt uns Recht, dies auch zu tun.

In diesem Sinne, es möge Kühe regnen, als Taler und Geschichten.